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Arbeitsbereich
Ernährungs- und Verbraucherbildung

Besuch in der Gehrdener Kindermühle

Die liebevoll instand gehaltene Mühle aus dem Jahr 1878 wird heute von zahlreichen Kuscheltieren bewohnt, die das direkte Erleben eines alten Handwerks für Kinder auf ganz besondere Weise ermöglichen. Um die mechanischen Vorgänge rund um das Mahlen von Getreide anschaulich zu machen, hat der Müller die Vierbeiner engagiert. Kinder sind fasziniert, wenn sie z. B. Mäuse auf ihrer bequemen Aufwärtsfahrt im Getreideaufzug beobachten können. An ganz unterschiedlichen Gerätschaften kann ausprobiert werden, wie viel Anstrengung notwendig ist, Getreide mit eigener Muskelkraft zu Schrot oder Mehl zu vermahlen.

Im Anschluss kann eventuell gemeinsam Stockbrot am Lagerfeuer gebacken und auf der Wiese oder im Tipi verspeist werden.

 Kinder können aus erster Hand und direkt vor Ort erfahren, welche Arbeiten und Prozesse notwendig sind, bevor das Mehl gemahlen ist, das als Grundlage für die Herstellung unserer zahlreichen Backwaren dient. Am Beispiel des Weges vom Korn zum selbstgebackenen Stockbrot wird Lebensmittelproduktion Schritt für Schritt erlebbar und nachvollziehbar.

 

Zielgruppe: Kinder von 4–9 Jahren, gerne auch mit Eltern

Gruppengröße: Maximal 20 Teilnehmende

Ort: Gehrdener Kindermühle, 30989 Gehrden

Wochentag und Uhrzeit: Nach Absprache

Dauer: 2–3 Stunden zzgl. An- und Abreisereise, die selbst organisiert werden muss.

Gehrden ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Das letzte Stück zur Mühle wird zu Fuß zurückgelegt. Die kleine Wanderung führt teilweise durch den Wald und dauert etwa 20 Minuten.